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Gerichtliche Mahnverfahren:

Nationale und internationale gerichtliche Mahnverfahren bieten eine preiswerte, effektive Alternative zu einer sofortigen Klage.  

Im Augenblick stehen dem Gläubiger u.a. bei unbestrittenen Geldforderungen u.a. drei besondere Verfahren zur erleichterten Beitreibung zur Verfügung:

- das sog. deutsche internationale Mahnverfahren nach der ZPO

- das sog. nationale deutsche Mahnverfahren samt Bestätigung des Vollstreckungsbescheids als europäischen Vollstreckungstitel im Sinne des EuVTO

- das sog. europäische Mahnverfahren nach der EuMVVO

Um eine effektive Beitreibung zu gewährleisten, sollte die richtige Verfahrensart gewählt werden. Da es sich bei den Verfahren um formulargebundene Verfahren handelt, welche teilweise doch etwas kompliziert und komplex auszufüllen sind, empfiehlt sich die Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes, um im Verfahren zügig voranzukommen.

Wir stehen Ihnen gerne - insbesondere bezüglich des noch etwas neuen europäischen Mahnverfahren zur Verfügung.

Zum europäischen Mahnverfahren verweisen wir im Übrigen auch auf den Gerichtsatlas der Europäischen Union:

Europäischer Zahlungsbefehl 

 

 

Die Verordnung (EG) Nr. 1896/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 zur Einführung eines Europäischen Mahnverfahrens ermöglicht Gläubigern die Beitreibung unbestrittener Forderungen in Zivil- und Handelssachen nach einem einheitlichen Verfahren auf der Grundlage von Formblättern.

 

Die Verordnung findet in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union – mit Ausnahme von Dänemark –Anwendung.

 

Bei diesem Verfahren ist keine Anwesenheit bei Gericht erforderlich. Der Antragsteller muss nur seinen Antrag einreichen, und das Verfahren geht ohne weiteres Zutun des Antragstellers seinen Gang.

In der Verordnung sind sieben Formblätter vorgesehen.